Maidara

Kurzbeschreibung ausgewählter Aquarienfische
(C) by Michael Schlüter & Olaf D.

Hemiodonthichthys acipenserinus

Kner, 1854

Erstbeschreibung:
Hemiodonthichthys acipenserinus: Die Panzerwelse des k.k. Hof-Naturalien-Cabinetes zu Wien. I. Abtheilung: Loricarniae.- Denschr. Akad. Wissensch. Wien, mathem.-naturw. CI., 6:65-98
Typuslokalität:
Brasilien
Verbreitung:
Bolivien, Brasilien, Guyana-Länder, Paraguay und Peru
Ersteinfuhr nach Deutschland:
1993 kommerziell
Verbreitung:
Verbreitung Hemiodonthichthys
Rio Tefe Fundort_Hemiodonthichthys Rio Tefe Fundort von Hemiodonthichthys (C) Michael Schlüter
weitere Arten:
monotypische Gattung
Durchschnittsgröße:
7 bis 10 cm, WF bis 15 cm
Wasserwerte:
ca. pH 6.5-8,0, Leitfähigkeit bis 500 µS/cm, Temperatur 24-30 °C.
Futter:
Daphnien, Artemia, Granulat- und Trockenfutter, Mückenlarven, Gefrierfutter
Haltung im Aquarium:
Hemiodonthichthys acipenserinus sollte auf Sandboden gehalten werden und benötigt ausgedehnte freie Flächen. Sie sind meistens nachts aktiv. Da sich die Tiere leicht mit ihren Schnauzenspitzen in der Dekoration verhaken und dann sterben können, sind solche Gefahrenherde zu vermeiden. Es sollten mehrere Tiere gehalten werden. Andere bodenorientierte Fische, besonders andere Welsarten sollten nicht vergesellschaftet werden, da diese schneller zum Futter kommen und die "Nasen" nicht durchsetzungsfähig sind. Abends füttern.
Zucht und Aufzucht:
Maulbrüter, die Männchen tragen ihr Gelege zwischen den Lippen, die zur Laichperiode stark vergrößert sind. Meistens werden zwischen 15 und 25 Eiern in einer Traube vom Männchen betreut. Die Jungfische schlüpfen nach einer Brutpflegedauer von 12-16 Tagen. Das Männchen kümmert sich dann nicht mehr um die Brut. Die jungfische sind voll entwickelt und können mit Futter entsprechend der Maulgröße ernährt werden.Wenn keine anderen Fische im Aquarium sind, können die Jungfische mit den erwachsenen Tieren zusammen aufgezogen werden.
Hemiodontichthys acipenserinus Jungfisch
Hemidonthichthys acipenserinus Jungfisch
(C) Michael Schlüter
Besonderheiten:
Bei schlechten Hälterungsbedingugen und zu saurem Wasser bekommen die Nasenharnischwelse leicht baktierelle Infektionen, die meistens zum Tod der Tiere führen.