Kurzbeschreibung ausgewählter Aquarienfische
(C) by Michael Schlüter & Olaf D.
Betta simplex
Kottelat, 1994
Betta simplex, m (C) O.D.
Erstbeschreibung:
Kottelat, M., 1994. Diagnoses of two new species of fighting fishes
from Thailand and Cambodia (Teleostei: Belontiidae).. Ichthyol. Explor.
Freshwat. 5(4):297-304.
Erstaufsammlung
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Typuslokalität:
kleine Gewässer in der Provinz Krabi im südl. Thailand,
B. simplex ist innerhalb der Gattung Betta zugehörig
zum sog.Betta picta-Complex mit den Arten Betta falx, Betta
picta und Betta taeniata
Herkunft von Betta simplex
sympatrische Arten in der Natur
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Durchschnittsgröße:
m/w 6/6 cm, Geschlechtsreife ca. mit 4cm.
Wasserwerte:
ca. pH 6-8, Leitfähigkeit bis 500 µS/cm, Temperatur 22-28 °C.
B. simplex gilt als "Leitungswasserfisch"
Futter:
feines Lebendfutter bis kräftiges Tümpelfutter: Artemia,
kleine Wasserflöhe, Cyclops, Mückenlarven, Grindalwürmer,
nimmt teilweise Trockenfutter
Biotop
Hier drei Aufnahmen der Typuslokalität 'Sra Kaew' von Betta
simplex. Die Aufnahmen wurde gemacht und dankenswerterweise zur Verfügung
gestellt von Nonn Panitvong und seiner Gruppe (sh.http://www.siamensis.org).
Betta simplex kann in kleineren bis mittelgroßen
Aquarien gut gepflegt und gezüchtet werden. Eine mäßig
helle bis dunkle Einrichtung mit etlichen Versteckmöglichkeiten ist
vorteilhaft. Die Tiere sind ruhig, eher verstecktlebend und
untereinander nur mäßig aggressiv. Lediglich während der
Balz können sich Männchen untereinander erheblich unter Stress
setzen. Eine Vergesellschaftung mit anderen Fischarten ist bedingt möglich.
Zucht und Aufzucht:
Maulbrüter im männlichen Geschlecht. Tragezeit 14-18 Tage.
Je nach Jungfischmenge (bei mir bis 40 Jungfische) können die
Jungtiere sehr klein entlassen werden. Fütterung mit frisch geschlüpften
Artemia-Nauplien. Das Wachstum ist verhalten. Mit ca. 6 Monaten
Geschlechtsreife.
Besonderheiten:
Die beeindruckende Färbung wird nur von imponierenden Männchen
gezeigt. Die Geschlechterunterscheidung ist in der Normalfärbung
nicht sicher, in Stressituationen kaum noch möglich. Neigung zu
deutlichem Männchenüberhang im Geschlechterverhältnis.