Maidara

Kurzbeschreibung ausgewählter Aquarienfische
(C) by Michael Schlüter & Olaf D.

Simpsonichthys reticulatus

Costa, W. J. E. M. & D.T.B. Nielsen 2003

Erstbeschreibung:
Simpsonichthys reticulatus n. sp. (Cyprinodontiformes: Rivulidae): a new annual fish from the Rio Xingu flood plains, Brazilian Amazon. Aqua, Joural of Ichthyology and Aquatic Biology, 7(3): 119-122..
Entdecker
Jackson L. Diniz, 2002
Typuslokalität:
Altamira, Para, Brasilien (3°250S/52°333W)
Verbreitung:
nur von der Typuslokalität bekannt
Ersteinfuhr nach Deutschland:
Oktober 2002 durch Aquatarium Garbsen als Simpsonichthys spec. Xingu
in der Aquaristik vorhandene Fundorte:
Altamira, Rio Xingu
weitere Arten der Gattung:
ca. 50 weitere Arten bekannt
sympatrische Arten in der Natur
Plesiolebias cf. lacerdai, Pituna spec.
Durchschnittsgröße:
m/w 2.5 / 3.5 cm
Wasserwerte:
ca. pH 4.5-7.5, Leitfähigkeit bis 300 µS/cm, Temperatur 24-28 °C.
Futter:
feines Lebendfutter wie Copepoden, Artemia, kleine Wasserflöhe, kleine weiße Mückenlarven, Grindalwürmer.
Haltung im Aquarium:
Simpsonichthys reticulatus benötigt nur relativ kleine Aquarien. Männchen und Weibchen "stehen" nach Eingewöhnung ständig mit aufgestellten Flossen im Aquarium und imponieren. Untereinander territorial. Es kommt nur bedingt zu Flossenschäden. Bei adäquater Haltung leben die Tiere länger als 1 Jahr. Die Vergesellschaftung mit anderen kleinen Fischarten ist problemlos möglich.
Zucht und Aufzucht:
Bodenlaicher, die Tieren tauchen zum Laichen in das das Substrat (Torf, Kokostorf). Der Torf kann in Behältern in das Aquarium gebracht werden und wird nach dem etwa zweiwöchigen Ansatz leicht feucht bei Temperaturen zwischen 24 und 30 °C 3-5 Monate gelagert. Aufguss mit temperierten Wasser (ca. 20-24 °C). Schlupf der kleinen Jungfische nach 2-20 Stunden. Anfütterung mit Artemianauplien möglich. Relativ einfache Aufzucht. Wächst langsamer als die meisten anderen Simpsonichthys Arten. Mit ca. 2 Monaten geschlechtsreif.
Besonderheiten:
Die Art scheint nahe mit Simpsonichthys costai verwandt zu sein. Die Weibchen beider Arten ähneln sich.