Maidara

Kurzbeschreibung ausgewählter Aquarienfische
(C) by Michael Schlüter & Olaf D.

Simpsonichthys auratus

Costa W.J.E.M. & Nielsen D.T.B. , 2000

Erstbeschreibung:
Simpsonichthys auratus, a new annual fish from the rio Paracatú drainage, rio São Francisco basin, Brazil (Cyprinodontiformes, Rivulidae). Ichthyol. explor. Freshwaters, XI (1) : 7-12.
Entdecker
Erstaufsammlung 05/1996 durch Nielsen & Carletto, nachfolgend 04/1998 durch Costa
Typuslokalität:
temporäres Gewässer in der Nähe des Rio Taboca im Sao Francisco-Becken, Bundesstaat Minas Gerais
Verbreitung:
Rio Sao Francisco - Einzugsgebiet
Ersteinfuhr nach Deutschland:
in der Aquaristik vorhandene Fundorte:
"Lagoa Grande", "Rio Taboca"
weitere Arten der Gattung:
Simpsonichthys boitonei, whitei, ghisolfii, magnificus, picturatus, similis, adornatus, flagellatus u.v.m.
sympatrische Arten in der Natur
Simpsonichthys trilineatus
Durchschnittsgröße:
m/w 4.5 / 3.5 cm
Wasserwerte:
ca. pH 5.5-7.5, Leitfähigkeit bis 500 µS/cm, Temperatur 24-28 °C.
Futter:
feines Lebendfutter bis kräftiges Tümpelfutter: Artemia, kleine Wasserflöhe, Cyclops, Mückenlarven, Grindalwürmer.
Haltung im Aquarium:
Simpsonichthys auratus benötigt je nach Individuenzahl kleine bis mittlere Aquarien, mäßig hell bis dunkel mit einigen Versteckmöglichkeiten. Die Tiere sind dauerhaft aktiv und nicht revierbildend. Untereinander tlw. aggressiv. Eine Vergesellschaftung mit anderen Fischarten ist bedingt möglich.
Zucht und Aufzucht:
Bodenlaicher, tauchen in das Substrat (Torf, Kokostorf) ein. Der Torf sollte in Töpfen mit ca. 4-5cm Substrattiefe angeboten werden und wird nach dem etwa zweiwöchigen Ansatz leicht feucht bei Temperaturen zwischen 24 und 30 °C 3-4 Monate gelagert. Aufguss mit temperierten Wasser (ca. 20-24 °C). Schlupf der Jungfische nach 2 Stunden bis 10 Stunden. Fütterung mit frisch geschlüpften Artemie-Nauplien. Das Wachstum ist recht zügig. Mit ca. 2 Monaten geschlechtsreif.
Besonderheiten:
Die Zeichnung der Tiere variiert. Die rotbraune Farbe einiger Körper- und Flossenbereiche während der Wachstumsphase verliert sich z.T. wieder